Standortmanagement Schweiz

Mit unseren Awards zeichnen wir jedes Jahr zielgerichtete, effektive und innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung aus. Die Awards richten sich an kleine wie grosse Projekte, von lokal bis national. Sie möchten die Vielfalt und Qualität sowie die Innovationskraft von Projekten aus dem ganzen Land sichtbar machen. Damit sind sie nicht nur Belohnung, sondern auch Ansporn für Akteure im Standortmanagement und der Wirtschaftsförderung; und das seit 2007. Für die Awards 2026 sind 14 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz eingegangen. Unsere Fachjury hat davon sechs für einen Award nominiert: die Initiative «Internationaler Wirtschaftsstandort Baden 4.0», den Innovation Booster «Future Food Farming», das Carpooling-Projekt «MomòRide», das Beteiligungsmodell «Pitch & Win RiverPark», das Bauprojekt «Synergiepark Sursee» und das Streetart-Projekt «Lo ZOO di Mesocco».

Standortförderungsawards 2026: Die nominierten Projekte stehen fest

Auch dieses Jahr hat Netzwerk Standort Schweiz die Standortförderungsawards ausgeschrieben. Aus den 14 eingereichten Projekten aus der ganzen Schweiz hat die Fachjury sechs für einen Award nominiert.

14 Projekte aus der ganzen Schweiz – vom Mendrisiotto über die Ostschweiz bis nach Fribourg – haben sich für die diesjährigen Awards von Netzwerk Standort Schweiz beworben. Die Fachjury hat die Bewerbungen nach festgelegten Kriterien bewertet und die folgenden Projekte für einen der begehrten Awards nominiert: 

  • Internationaler Wirtschaftsstandort Baden 4.0 – eingereicht von der Kontaktstelle Wirtschaft der Stadt Baden
  • Future Food Farming – eingereicht von Suisse Agro Leading House
  • MomòRide – eingereicht von Ente Regionale per lo Sviluppo del Mendrisiotto e Basso Ceresio
  • Pitch & Win RiverPark – eingereicht von der Standortförderung EspaceSolothurn
  • Synergiepark Sursee – eingereicht vom Regionalen Entwicklungsträger Sursee-Mittelland
  • Lo ZOO di Mesocco – eingereicht von der Associazione mMoMAm

Wir gratulieren allen nominierten Projekten herzlich und danken auch alle jenen Bewerbenden, bei denen es nicht ganz für eine Nominierung gereicht hat.

Mit der Nomination ist den Projekten aber noch kein Award auf sicher: Mitte September haben alle Nominierten die Gelegenheit, ihre Projekte der Jury zu präsentieren, die anschliessend die Preisträgerinnen und -träger wählt. Die Vergabe der Awards findet am Donnerstag, 26. November 2026, in Bern im Rahmen der Fachtagung „Dialog Herbst“ statt. An diesem Anlass wird auch eine verdiente Persönlichkeit als Standortmanagerin bzw. Standortmanager des Jahres ausgezeichnet. Hier gehts zur Anmeldung für den Anlass.

Bisher ausgezeichnete Projekte und Personen

Seit 2007 zeichnet Netzwerk Standort Schweiz innovative Projekte sowie verdiente Persönlichkeiten aus. Die diesjährigen Awards wurden am 26.11.2025 in Bern vergeben. Ausgezeichnet wurde die Arealentwicklung Dorfzentrum Stein AR und die Made in St. Gallen Initiative. Albert Schweizer, Standortförderer der Stadt Schlieren, durfte für seinen einmaligen Leistungsausweis die Auszeichnung als Standortförderer des Jahres entgegennehmen.

Projekte aus der ganzen Schweiz haben sich für die diesjährigen Awards von Netzwerk Standort Schweiz beworben, fünf Projekte wurden für einen der begehrten Awards nominiert:

  • Arealentwicklung Dorfzentrum Stein AR – eingereicht vom Amt für Wirtschaft und Arbeit Appenzell-Ausserrhoden
  • Made in St. Gallen – eingereicht von Made in St. Gallen Initiative
  • Innovationszentrum PULSE – eingereicht von EPiC Suisse
  • energietal toggenburg – eingereicht vom Förderverein energietal toggenburg
  • Thuner Wasserzauber – eingereicht vom Verein Thuner Wasserzauber

Die Spannung am „Dialog Herbst“, der am 26. November 2025 in Bern stattfand, war entsprechend gross: Wer der fünf Nominierten würde einen Award erhalten? Grosse Siegerin ist dieses Jahr die Ostschweiz: Mit der Arealentwicklung Dorfzentrum Stein AR und der Made in St. Gallen Initiative durften gleich zwei Ostschweizer Projekte einen Award in Empfang nehmen. 

Customer Journey durch das Appenzellerland

„Die Entwicklung des Dorfzentrums Stein ist ein gelungenes Beispiel für eine ganzheitliche Arealentwicklung mit einem integrativen Ansatz. Die Gäste sollen künftig das gesamte Appenzellerland an einem Ort erleben können – ganz im Sinne einer modernen Customer Journey“, führte Jury-Präsidentin Katharina Hopp aus. Die Arealentwicklung, die gemeinsam von der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft in die Hand genommen wurde – involviert sind die Appenzeller Schaukäserei, die Gemeinde Stein, das Appenzeller Volkskunde-Museum und der Kanton Appenzell Ausserrhoden –, habe deshalb Relevanz für die ganze Region. Sie sichere eine nachhaltige Zukunft für die Appenzeller Schaukäserei ebenso wie die Zugänglichkeit und Erhaltung von Appenzeller Kulturgütern. „Und nicht zuletzt wird damit die Attraktivität der Gemeinde Stein als Wohn- und Arbeitsort gestärkt“, schloss die Jury-Präsidentin ihre Laudatio.

„Gewerbemesse 2.0“

Beim Projekt „Made in St. Gallen Initiative“ – eine Plattform, die sich für einen höheren Stellenwert und bessere Sichtbarkeit der produzierenden Betriebe im Kanton St. Gallen einsetzt – hat die Jury insbesondere die konkrete Wirkung überzeugt: „Man könnte von einer Art ‚Gewerbemesse 2.0‘ sprechen, die das ganze Jahr stattfindet und eine niederschwellige Vernetzung nicht nur zwischen etablierten Unternehmen, sondern auch mit Startups ermöglicht“, so Hopp. Im Rahmen der Initiative werde Vielfalt nicht nur gelebt: Vielmehr ermögliche eben diese Vielfalt dank Know-how-Transfer und Austausch auf Augenhöhe eine Stärkung der regionalen Wertschöpfung und der Standortattraktivität. „Die Plattform widmet sich der Bestandespflege und der Zukunftsgestaltung gleichermassen; und das ganz bodenständig, von Unternehmen zu Unternehmen.“

Albert Schweizer ist Standortförderer des Jahres

Die Auszeichnung als Standortförderer des Jahres durfte Albert Schweizer entgegennehmen. Er ist nicht nur seit 1998 Bereichsleiter Liegenschaften und Standortförderer der Stadt Schlieren, sondern prägt seit 27 Jahren als Vorstandsmitglied auch den Verband Netzwerk Standort Schweiz. Verbandspräsident Remo Daguati würdigte in seiner Laudatio den einmaligen Leistungsausweis von Albert Schweizer, der weit über Schlieren hinausreicht: „Du hast Schlieren geholfen, sich neu zu erfinden und gleichzeitig der Standortförderung in der Schweiz ein Stück neue Professionalität und Kultur gegeben. Dein Wirken zeigt: Gute Standortförderung ist keine Einzelleistung, sondern ein Gemeinschaftswerk, das Menschen wie dich braucht – Menschen mit Neugier, Verlässlichkeit und dem Mut, auch mal erste Schritte zu machen, bevor ein kompliziertes Handbuch existiert.“ Albert Schweizer sei der wohl wesentlichste Motor hinter der Entwicklung Schlierens von der „Occasionsverkaufshalde“ zu einem führenden Bio- und Medtech-Standort gewesen: „Er hat Unternehmen angesiedelt, Dialoge zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung geführt, Flächen organisiert, Knoten gelöst, Feste lanciert und Chancen konsequent in Projekte übersetzt. Schlieren ist rasant gewachsen, aber kontrolliert, mit einer Standortförderung, die nicht nur auf Zahlen, sondern auf Netzwerke und Vertrauen baut“, so Daguati und schloss an den Geehrten gewandt: „Deine Spuren werden auch nach deiner Pensionierung im kommenden Frühjahr bleiben – in Projekten, in Netzwerken und in Menschen, die durch dich gelernt haben, was echte Standortförderung bedeutet.“

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